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Umwelt- und Naturschutz

Nachhaltigkeit im Fokus

Verantwortungsbewusstes Planen unserer Baumaßnahmen und der bestmögliche Schutz von Umwelt und Natur gehen bei ONTRAS Hand in Hand. Unser Ziel ist es, die Auswirkungen des Leitungsbaus auf Umwelt und Lebensraum so gering wie möglich zu halten. Dabei entwickeln wir umfassende Maßnahmen für alle Projektphasen, um die Einflüsse auf das notwendige Minimum zu reduzieren.

Planungsphase vor dem Bau

Im Rahmen der Planungs- und Genehmigungsphase von Neubauprojekten finden umfangreiche Vorarbeiten und Untersuchungen statt, um einen umweltverträglichen Trassenverlauf zu erarbeiten. In enger Abstimmung mit Expert*innen für Naturschutz sowie Land- und Forstwirtschaft werden unter anderem umfassende Umweltverträglichkeitsprüfungen durchgeführt, um potenzielle Auswirkungen auf Flora und Fauna zu identifizieren und zu minimieren. Dazu gehören:

  • Baugrunduntersuchungen: Detaillierte Untersuchungen und Aussagen zum Bauuntergrund, den Bodenverhältnissen und Wasserquellen sind Grundlage für die konkrete Leitungsplanung und fachgerecht Bauausführung.
  • Bodenschutzkonzept: Durch die Untersuchungen der Bodenbeschaffenheit und Aussagen zu Dichte und Tragfähigkeit des Bodens werden spezifische Bodenschutzmaßnahmen abgeleitet, zum Beispiel zur Bodentrennung und Bodenlagerung während der Bauphase.
  • Ökologische Planung: Die Berücksichtigung von Naturschutzräumen und schützenswerten Tier- und Pflanzenarten ist zentraler Bestandteil der Planungsphase. Entsprechende Untersuchungen im Rahmen der Leitungsplanung sind unter anderem die Natura 2000-Verträglichkeitsstudie sowie die artenschutzrechtliche Prüfung. Im Landespflegerischen Begleitplan fließen die Analyse von Schutzräumen und die Maßnahmen zur weitergehenden Vermeidung und Minimierung von Beeinträchtigungen zusammen.
  • Planung von Schutzmaßnahmen: Basierend und im Rahmen dieser Untersuchungs- und Planungstätigkeiten werden zentrale Schutzmaßnahmen für die Bauphase, wie beispielsweise die Einrichtung von Schutzzonen oder Schutzzäunen, sowie Rekultivierungs- und Ausgleichsmaßnahmen geplant. 

Während der Bauphase

Während der Bauphase setzen wir verschiedene Maßnahmen um, um die Umweltbelastung zu minimieren. Dazu gehören:

  • Schonende Bauverfahren: Während des Leitungsbaus setzen wir auf modernste Technologien und Verfahren. Durch eine umweltverträgliche Trassenführung und eine fachgerechte Bauausführung werden die Umweltauswirkungen so gering wie möglich gehalten. So ermöglicht es beispielsweise der Einsatz von Ketten- statt Radfahrzeugen, weniger Druck auf den Boden auszuüben.
  • Schutz von Lebensräumen: Der Schutz der Biodiversität hat für uns höchste Priorität. Wir arbeiten eng mit Fachbehörden zusammen, um sicherzustellen, dass sensible Lebensräume und gefährdete Arten geschützt werden. Durch temporäre Zäune oder gegebenenfalls Umsiedlung werden beispielsweise empfindliche Bäume, Gehölze oder Tierarten vor Baueinflüssen geschützt.
  • Externe Baubegleitung: Während der Baumaßnahme setzen wir externe Dienstleister für die ökologische und bodenkundliche Baubegleitung ein. Diese unterstützen die ökologisch sachgerechte Umsetzung der Baumaßnahme und gewährleisten die Einhaltung ökologischer und bodenschutzfachlicher Anforderungen an Bauprojekte.
  • Abfallmanagement: Wir sorgen für eine ordnungsgemäße Entsorgung und Wiederverwertung von Bauabfällen, um die Umweltbelastung zu minimieren.
  • Lärmschutzmaßnahmen: Durch den Einsatz von Lärmschutzwänden und -matten reduzieren wir die Lärmbelastung für Anwohner*innen und Tiere.

Rekultivierung nach dem Bau

Während der Baumaßnahme sind Eingriffe in Natur und Lebensraum nicht vermeidbar, wenngleich es unser Ziel ist, diese Eingriffe durch umweltgerechte Planung und Bauausführung auf ein Minimum zu reduzieren. Deswegen sind die Rekultivierung genutzter Flächen sowie Kompensationsmaßnahmen elementarer Bestandteil unserer Bauprojekte. 

  • Rekultivierung: Wir stellen sicher, das genutzte Flächen weitestgehend wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt werden, zum Beispiel durch Bepflanzung und Aufforstung, Bodenkultivierung oder Wiederherstellung von Drainagen. Durch die Rekultivierung des Bodens wird so beispielsweise die landwirtschaftliche Nutzbarkeit der vom Bau temporär betroffenen Fläche wiederhergestellt.
  • Kompensation: Zum Ausgleich unvermeidbarer Eingriffe in die Natur setzen wir Kompensationsmaßnahmen um. Im Rahmen dieser Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen werden beispielsweise wertvolle Lebensräume neu angelegt, wie Feuchtgebiete oder Blühwiesen, oder Waldflächen aufgeforstet. 

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