Direkt zum Inhalt

Leitungsprojekt Wefensleben-Salzgitter

Geplanter Neubau der Wasserstoffleitung Wefensleben-Salzgitter

Mit einer Länge von ca. 71 Kilometern ist der geplante Leitungsneubau von Wefensleben nach Salzgitter das größte Leitungsprojekt im ONTRAS H2-Startnetz. Er ist zudem Bestandteil des IPCEI Green Octopus Mitteldeutschland (GO!), der künftigen Transportroute für Wasserstoff für das mitteldeutsche Chemiedreieck sowie die Industriezentren in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen.

Leitungslänge

ca. 71 km

Dimension

Nennweite DN 800

Auslegungsdruck

84 bar

Wasserstofftransport in Mitteldeutschland

In Mitteldeutschland wird bis 2032 eine wichtige Transportroute für Wasserstoff entstehen – Green Octopus Mitteldeutschland (GO!). Mit rund 300 Kilometern Leitungen sorgt GO! für den sicheren Wasserstofftransport zwischen Leuna, den Metropolregionen Halle-Leipzig und Magdeburg, dem Helmstädter Revier und der Stahlregion Salzgitter. 

Als Bestandteil des ONTRAS H2-Startnetzes und im Rahmen des IPCEI GO! plant ONTRAS den Bau der ca. 71 Kilometer umfassenden Leitung von Wefensleben (Sachsen-Anhalt) nach Salzgitter (Niedersachsen). 

Alle Infos zum ONTRAS H2-Startnetz und GO!

Geplanter Leitungsverlauf

Die geplante Neubauleitung verbindet die mitteldeutsche Wasserstoffregion mit der Stahlregion Salzgitter. Vom Standort Wefensleben im Landkreis Börde (Sachsen-Anhalt) aus kommend verläuft sie durch die Landkreise Helmstedt und Wolfenbüttel bis nach Salzgitter (Niedersachsen). Im Rahmen des Leitungsbaus ist zudem der Bau von Armaturen- und Molchstationen für künftige Inspektions- und Wartungsarbeiten geplant. 

Im Rahmen der Entwurfsplanung ist der Leitungsverlauf zunächst in einem Leitungskorridor (300 m) mit entsprechenden Alternativvarianten vorgesehen. Die Ermittlung des Trassenkorridors erfolgt unter Berücksichtigung naturschutzfachlicher und bautechnischwirtschaftlicher sowie raumordnerischer Aspekte. Zugleich gilt es, ökologisch wertvolle Bereiche möglichst zu vermeiden bzw. die Beanspruchung weitreichend zu minimieren. Um dies zu gewährleisten, erfolgt die Trassenplanung entsprechend des Bündelungsgrundsatzes – und damit zu einem großen Teil in Parallelführung zu vorhandenen Infrastrukturen. 

Von der Machbarkeitsstudie zur genehmigten Leitung

Basierend auf einer Machbarkeitsstudie werden sowohl Vorzugstrasse als auch Alternativtrassen während der Planungsphase detailliert ausgearbeitet, um den umwelt- und baufachlichen Anforderungen gerecht zu werden. Zusätzlich zur Prüfung der Raumverträglichkeit bereiten wir damit das anschließende Planfeststellungsverfahren vor, das nach jetzigem Planungsstand im kommenden Jahr beginnen soll.